Dating Portale im Test

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Urteil: Partnervermittlungen dürfen nichts kosten!

Kürzlich hat das Amtsgericht Hamburg ein Urteil gesprochen, welches für sehr viel Aufruhr innerhalb der Deutschen Dating Szene gesorgt hat, laut der Informationsplattform „Golem“ sagt das Urteil nämlich aus, dass Online Partnervermittlungen für Ihre Dienste kein Geld verlangen dürfen! Geklagt hatte ein Nutzer einer solchen Plattform, welcher sich auf ein Gesetz aus dem Jahre 1900 berufen hat, den entsprechenden Paragraphen gibt es noch Heute, also hat der Amtsrichter dem Kläger tatsächlich Recht gegeben. Was es mit dem Urteil auf sich hat, welche Hintergründe das alte Gesetz hat und ob nun alle Dating Portale kostenlos sein müssen, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.

Schuld ist ein Paragraph im BGB

Sicherlich wird der Richter am Amtsgericht Hamburg nicht schlecht gestaunt haben, als der Kläger vor ihm saß und seine Gebühren für eine Partnervermittlung nicht bezahlen wollte, mit der Begründung, dass dies laut einem Paragrahpen aus dem Bürgerlichen Gesetztbuch, welcher im Jahr 1900 hinzugefügt wurde, nicht nötig sei. In diesem heißt es: „Durch das Versprechen eines Lohnes für den Nachweis der Gelegenheit zur Eingehung einer Ehe oder für die Vermittlung des Zustandekommens einer Ehe wird eine Verbindlichkeit nicht begründet.“. Der Richter hat diesen Paragraphen dann in den heutigen Sprachgebrauch „übersetzen“ lassen und festgestellt, dass die angebotete Vermittlung eines festen Partnersm, ganz gleich ob offline oder online, im heutigen Zeitalter mit der Vermittlung einer Ehe im Jahr 1900 gleichzusetzen ist, demnach ist für diesen Dienst keine Gebühr zu entrichten. Viele fanden das Urteil ziemlich unglaublich, doch da der Streitwert unter 600€ lag, ist es dem Beklagten noch nicht mal möglich Berufung einzulegen, das Urteil ist also bereits rechtskräftig.

Sogenanntes „Casual Dating“ ist nicht betroffen

Nun werden sich wahrscheinlich viele Leser die Frage stellen, ob nun alle Online Dating Börsen ab sofort kostenlos sind und kein Geld mehr verlangen dürfen? Diese Frage ist durchaus berechtigt, muss aber im Vorwege auch ganz klar mit „Nein“ beantwortet werden. Zum ersten darf eine Seite natürlich für eine Dienstleistung Geld verlangen, wer dieses aus irgendeinem Grund nicht bezahlen möchte, muss sich diesbezüglich ggf. vor Gericht verantworten und bekommt dann unter Umständen auch Recht, oder eben nicht. Zum zweiten haben Rechtsexperten das Urteil bereits untersucht und festgestellt, dass dieses nur auf die geplante Vermittlung von verbindlichen und festen bzw. dauerhaften Partnerschaften anwendbar ist, sogenannte „Casual Dating“ Angebote, welche nicht explizit eine feste Partnerschaft in Aussicht stellen, sind davon nicht betroffen. Die entsprechenden Plattformen sollten Ihre AGB mittlerweile bereits entsprechend angepasst haben, es wird also kaum noch die Chance bestehen sein Geld zurückzufordern oder dies in der Zukunft zu tun, so schade dies für viele Nutzer auch sein mag 🙂